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Interview mit Loocush
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Interview mit Loocush
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Loocush hat letztens mir seinem Video zu "Es Boomt" auf sich aufmerksam gemacht. Bald steht das gleichnamige Album "Loocush-Es Boomt" an. Grund genug etwas über den Künstler zu erfahren. www.myspace.com/loocush
Das Gratis Album "Es Boomt" gibt es zum Download
Big Up! Wie kommst du an deinen Namen?
Loocush: Ich heiße mit Nachnahmen Lukacs, daraus entstand auch mein Künstlername, den ich einfach nur in Englisch schreibe. Als ich mit der Musik anfing, musste natürlich auch ein Künstlername her.

  Ich hatte damals so einiges ausprobiert, bis mich ein Kumpel darauf brachte meinen Nachnahmen zu nehmen. Mich haben sowieso alle aus der damaligen Clicke und aus dem gesamten Freundeskreis immer mit meinem Nachnahmen gerufen, angesprochen und mich mit unter diesem gekannt.

Big Up! Wieso singst du auf Deutsch?
Loocush: Ich hab nie eine Fremdsprache richtig gelernt, von daher bleibt mir nur auf Deutsch zu singen. Da ich aber mit einigen Englisch, Patwa - sprachigen Künstlern zu tun habe, schnappe ich mir hin und wieder deren Sprache auf und behalte dies im Kopf. Heute hab ich einige Tunes, in denen ich deutsche Texte mit Englisch und Patwa vermische. Ich kann mich auch mit meiner Muttersprache besser identifizieren und mich darin am besten ausdrücken.

Big Up! Hast du auch mal Probleme auf Deutsch einen Reggae Text zu schreiben?
Loocush: Nein, darin habe ich eigentlich keine Probleme. Ich schreib einfach los was mir so einfällt. Meist trocken, ohne dass ich mir dabei einen Riddim anhöre. Wenn ich dann weiß, welchen Riddim ich für meinen Text benutze, variiere ich bei der Aufnahme. Ich schreibe die Texte dann meist noch mal passend um, so dass ich besser auf dem Riddim singen kann.

Big Up! Gibt es für dich Unterschiede zwischen texten für Hip-Hop und Reggae?
Loocush: Hab ich noch keine festgestellt. Ich kann ebenso einen alten Text aus meiner Hip-Hop Zeit nehmen und den auf einem Reggae oder Dancehall Riddim singen. Es gibt vielleicht Unterschiede im Inhalt, da Hip-Hop meist aggressiv rübergebracht wird.

Big Up! Hat sich deine Art Texte zu schreiben durch den Übergang zum Reggae verändert?
Loocush: In meiner Hip-Hop Zeit schrieb ich keine Texte, dies überließen wir einem Bandkollegen aus der damaligen Formation. Mit dem Texte schreiben fing ich erst an, als ich mich entschloss als Solokünstler zu agieren. Meine ersten Texte *lach* die waren auch nicht wirklich sinnvoll. Das Schreiben kam dann mit der Zeit und wurde durch meine Erfahrungen immer besser.

Big Up! Wann hast du das erste Mal Reggae gehört? Erstes Mixtape /Dance?
Loocush: Ich habe schon immer Reggae und Dancehall gehört. Meine erster Dance war- glaub ich von Daddy Freddy, was ich mir im Walkman ständig reingezogen habe. Soviel Reggae hatte man früher nicht, dass ging erst so richtig los mit Beenie Man als der Tune „who am i“ zu hören war. Von da ab war ich immer auf der Suche nach mehr.

Big Up! Wie kam es zum ersten Treffen mit Jah Sesco?
Loocush: In der Zeit wo Jah Sesco mit Cappuccino den Song „no secret“ rausbrachte, lernte ein Kumpel ihn kennen und lud ihn nach Chemnitz ein. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, so dass daraus auch eine gute Freundschaft wurde.

Big Up! Du produziertest Lieder von ihm, waren das deine ersten Reggae Schritte?
Loocush: Ja ... vorher habe ich Reggae nur gehört. Als Jah Sesco damals zu uns nach Chemnitz kam, haben wir viel experimentiert und er nahm dann einen Song für einen Braunschweiger Künstler auf. Das war für mich ein Hype! Diesen Man, der so cool in meiner Gesangskabine abging. Da habe ich mir gesagt, dass ist mein Ding. Das war mein Anfang vom Reggae und Dancehall. Ich habe dann angefangen mehr Riddims zu produzieren, auf denen Jah Sesco seine Vibes brachte.



 
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